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CERAMICS > Algimantas Patamsis. Poetik des Porzellans und der Kristallglasur. DE. > Cryctalline glaze ANGEL


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Algimantas Patamsis. Poetik des Porzellans und der Kristallglasur. DE. - Cryctalline glaze  ANGEL


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Algimantas Patamsis. Poetik des Porzellans und der Kristallglasur. DE.

Cryctalline glaze ANGEL

Code: DoFA16-APa-K-07

Year: 2012
Technics of execution: Porcelain, crystalline glaze, 1260-1350 *C.

Height: 38 cm (15 inch)
Width: 27 cm (10.6 inch)
Price: 281 EUR







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Description

Arbeiten des Künstlers und Keramikers ALGIMANTAS PATAMSIS

Poetik des Porzellans und der Kristallglasur

In den Arbeiten von Algimantas Patamsis sind zwei Elemente erkennbar: charaktervolle Form der Arbeit und Kristallornamentik, die aus der bunten Oberflächenschicht hervorgeht. Kennzeichnend für seine Form ist vor allem die Einfachheit und die daraus resultierende Eleganz.

Es ist ein auf einer Tonscheibe hergestelltes Tongefäß: eine hohle Flasche oder Vase, mit einem typisch engen Hals. Die Vollkommenheit der Form und die Proportion zählen zu den Stärken des Autors, es ist ein Ergebnis seiner Hände und des Geschicks. Der Betrachter spürt möglicherweise auch den Einfluss des Weiten Ostens.

Sowohl für den Autor, als auch für den Zuschauer ist aber die Glasur selbst viel interessanter, dessen Endergebnis der Künstler erst dann sieht, wenn er den Ofen öffnet (meistens am nächsten Tag). Der Künstler sagt selber, dass er mit dem Kristallwachsen auf der Glasur Verschiedenheit in seiner Größe und Farben- sowie Lichtspiel erzielen soll. Diese Eigenschaften machen jede Arbeit eigenartig.

Kristallglasur wird wegen ihrer Schönheit und Kompliziertheit als Glasurkönigin bezeichnet. Man kann die Kristallstelle und –größe nicht bestimmen, deswegen ist jede Arbeit unikal.

Die kanadische Keramikerin Diane Creber stellt in ihrem Buch fest, dass die Kristallglasur im allgemeinen viel mehr als die technische Anwendung der chemischen Rezepte und die notwendigen Temperaturprofile der Ofen ist. Es ist die komplizierteste aller Glasurarten.
Die Kenner behaupten, dass diese Dekorationstechnik Einhalten strenger Regeln bedarf, die auf der Weisheit, technischen Kenntnissen und langzeitigem Experimentieren mit den Stoffen basieren, weil man fast alle Eigenschaften der Metalloxide kennen muss, um verschiedene Farben zu bekommen.

Porzellan wird bei 1350 °C Temperatur gebrannt, danach sollen die Arbeiten noch etwa für 2–5 Stunden im Ofen in einer gleichmäßigen Hitze von über 1090 °C gelassen werden, damit die Kristalle wachsen können.

Das Ergebnis ist besonders schön für das Auge, es fördert die Fantasie des Betrachters: Verschiedengroße und unterschiedlich verteilte Kristalle sind Schneeflocken, Stiefmütterchen, Galaxien oder Nebel ähnlich. Die Symbolik des Universums widerspiegelt sich auch in den Arbeitstiteln: „Delta“, „Perseus“, „Cetus“, „Regor“, „Eridan“ u. a.

Wenn man die Arbeiten von Patamsis von der Ferne betrachtet, merkt man nicht nur die Synthese von Form und Glasur. Den Blick des Betrachters ziehen letztendlich die gewachsenen Glasurkristalle. Der Autor erklärt, dass das Wachsen des Kristalls die Analogie zur Perle in einer Meeresmuschel bildet. Dem Betrachter bleibt es unklar, aber unglaublich schön: Jedes einzelne getöpferte prächtige Gefäß, jede Vase oder Flasche mit gefärbten Kristallkombinationen. Wenn man keine Worte findet, sprechen Musen durch die Künstlerarbeiten.

Mit der Technik der Kristallglasur arbeiten knapp einpaar hundert Weltkeramiker. In Litauen arbeitet damit nur Algimantas Patamsis.
Zur Zeit gibt es weder in Polen, Lettland oder Estland, noch in Russland oder Weißrussland einen Keramiker, der mit dieser Technik arbeiten würde.

An den Ausstellungen nimmt Patamsis seit 1980 teil. Seine eigenartigen Arbeiten stellt er den Künstlerkennern und Fans sowohl in Litauen als auch im Ausland vor. Heute wird Patamsis als einer der besten Kenner der Keramiktechnologie und als eigenartiger Künstler geschätzt. 2005 nahm der Keramiker mit seinen Arbeiten an der ersten internationalen Ausstellung der Kristallglasur ,,Crystallines 2005" in Vallauris (Frankreich), 2013 an der Ausstellung des internationalen Kongresses ,,Cristalls 2013 " in La Bisbal d Emporda (Spanien) teil.


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